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Typ Diplomarbeit
Jahr 2011/12
Fachbereich Mechatronik
Projektteam Klaunzer Martin, Wierer Christian
Klasse 5bHMeA
BetreuerIn Prof. DI Peter Duracher, Prof. DI Walter Hueter, Dipl.-Päd. Roman Lienharter
Abteilung Mechatronik

Projektbeschreibung


Beim Verkauf von Jalousien bzw. Rollläden spielt die Farbe des Produktes eine wesentliche Rolle. Dazu baute die Firma Hella derzeit im Stammwerk Abfaltersbach eine Pulverbeschichtungsanlage, welche Anfang 2012 in Betrieb gegangen ist. Damit soll schneller auf Kundenwünsche reagiert werden.
Die dort immer wieder neu entwickelten Farbtöne der Produkte sollen dann möglichst rasch den europaweiten Verkaufsstrukturen sowie Architekten und Planern zur Verfügung gestellt werden können. Dazu sind Farbkarten notwendig, damit anhand dieser der Kunde die Farbgebung seiner Beschattung auswählen kann.

 

Stand der Technik


Standardfarbkartenfächer (RAL Farbkarten) mit einem umfangreichen Sortiment an Farbtönen samt zugehöriger Farbnummer gibt es käuflich zu erwerben. Diese sind für den Verkauf und die Präsentation von Sonnenschutzprodukten nicht geeignet. Jeder Kunde (Händler) / Außendienstmitarbeiter benötigt zum Verkauf entsprechende Farbmuster, welche auf den jeweiligen Produktbereich abgestimmt sind. So gibt es z.B. Jalousielamellen in einer Farbausprägung, Kastenfarben von Rollladenblenden wieder in einer anderen. Außerdem unterscheidet man, ob der Farbton mittels Lack oder Pulverbeschichtung auf den Träger aufgebracht ist.

 

Aufgabenstellung


Um dem Kunden einen realen Farbeindruck des Sonnenschutzproduktes geben zu können, sollen Farbkartenfächer aus dem beschichteten Grundmaterial für Jalousien bzw. Rollläden hergestellt werden. Der gewünschte Farbkartenfächer soll ovale Farbkarten enthalten. Dazu ist ein Automat notwendig, der aus dem Grundmaterial die ovalen Farbkarten herausschneidet und mit einer Identitätsnummer versieht. Die Identitätsnummer oder Beschreibung der Farbnummer / Farbbezeichnung muss auf der ovalen Farbkarte wasser- und abriebfest aufgebracht werden. Die Menge der Farbmuster pro Farbton muss variabel einstellbar sein.