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Typ Abschlussprojekt
Jahr 2012
Fachbereich Mechatronik
Abteilung Automatisierungstechnik
Projektleiter Andreas Ladstätter
Projektteam Mario Wallner, Simon Stotter
Klasse 4a FME
BetreuerIn Dipl.-Päd. Ing. Christian Walder, Dipl.-Päd. Ing. Roman Lienharter

 

Aufgabenstellung


netzpumpensteuerungIn Fernwärmentzen übernehmen große Kreiselpumpen die Umwälzung des Heizungsmediums. In dieser Anlage wird dies durch drei Pumpen unterschiedlicher Leistung bedarfsabhängig von Hand gesteuert. Durch einen Umbau der Elektronik sollen Drehzahlregler ein nahezu stufenloses Ändern des Volumenstromes der Pumpen ermöglichen. Außerdem sollen die Pumpen gestaffelt bei Bedarf umschalten. Vorerst soll ein zentraler Volumenstrom-Sollwert analog vorgegeben werden, später wird dieser von einem neuen Netzüberwachungssystem bezogen

 

Projektbeschreibung


Die Lichtgenossenschaft St. Jakob in Defereggen errichtete im Jahre 1994/95 ein Heizwerk zur Versorgung des Ortes mit Fernwärme. Im Ganzjahresbetrieb werden ca. 115 Objekte mit einer Anschlussleistung von 5.500 kW beheizt.

In diesem Projekt ist die Erneuerung der Netzpumpensteuerung geplant.

Mithilfe der Netzpumpen wird das im Heizkessel erhitzte Wasser (Vorlauftemperatur bis zu 90°C) zu den Abnehmerstationen gepumpt. Dort wird mittels Wärmeübergabestationen die Wärmeenergie übergeben. Das abgekühlte Wasser (Rücklauftemperatur bis zu 65°C) kommt über die Rücklaufleitung ins Heizhaus zurück und wird dort wieder erwärmt. Die Netzpumpensteuerung gewährleistet im Automatikbetrieb einen konstanten Betriebsdruck von ca. 6 Bar, beziehungsweise einen Differenzdruck zwischen Vorlauf- und Rücklaufleitung von 0,5 bis 1 Bar.

Die derzeitige Netzpumpensteuerung arbeitet nicht mehr zuverlässig, da die Verbindung zur Differenzdruckmessung (Istwert Steuerung) am Netzende des Öfteren unterbrochen ist.

Aus sicherheitstechnischen Gründen werden die drei vorhandenen Netzpumpen derzeit mittels Handbetrieb über einen Frequenzumformer mit Drehzahlvorwahl (Poti) gesteuert